Konzept und Träger

Seit Herbst 1998 bereitet die Evangelische Kirchengemeinde Lieberose und Land in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium des Landes Brandenburg, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, dem Zenralrat der Juden in Deutschland und der Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz e.V. die bezeichneten Dokumentationsstätten vor.

Phase 1 des Konzeptes sieht die Errichtung von zwei separaten Freiluftausstellungen auf dem ehemaligen Lagergelände vor.

In Phase 2 soll ein Funktionsgebäude mit Archiv, Veranstaltungsraum und Sonderausstellungsfläche vis á vis des Lagergeländes auf einem kircheneigenen Grundstück entstehen.

Sowohl bei den Planungen als auch bei der Gestaltungskonzeption war eine enge Zusammenarbeit mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem Zentralrat der Juden grundlegend.

Das Konzept wurde im Vorfeld mit den Opferverbänden abgestimmt.

Wichtigster Opfervertreter des KZ-Nebenlagers ist für die Evangelische Kirchengemeinde wegen des Charakters des Lagers „Lieberose" als Stätte der Shoa der Zentralrat der Juden in Deutschland.

Das Sachsenhausenkomitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat seine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe, die seit Sommer 1999 Beratungen zum Konzept durchführte, ausgesetzt.

Die Gemeinde Jamlitz stimmte durch Beschluß dem Vorhaben zu und beteiligt sich an den Beratungen.